Swiss Pondhockey Championship mit Foppa und AYCANE All-Stars

Bronze für das Team “AYCANE” mit Peter Forsberg bei den Schweizer Pondhockey-Meisterschaften

„We’ll come back stronger!“ lautet die Ansage von Peter Forsberg nach der „Swiss Pondhockey Championship '' in Silvaplana. 

SILVAPLANA. Das Team “AYCANE” mit Peter Forsberg, Patrick Fischer, Thomas Rüfenacht, Daniel Giger, Nico Serena und Hockey-Queen Evelina Raselli holte sich Bronze bei ihrer ersten Teilnahme. Das trickreiche  „Bago“-Line-Up konnte seinen Titel vor “PHC Göteborg” verteidigen. Gesamt zählten die Schweizer Pondhockey Meisterschaften 2023 über 70 Teams - und eine lange Warteliste. Ein echtes “Get together” der Hockeyszene. 

Peter Forsberg’s Ansage nach der Schlusssirene (mit einem Lächeln auf den Lippen)? “We’ll be back!”. Und wie? Besser in jeder Hinsicht: Mehr Vitamine und weniger Pizza, mehr Tee und weniger Wein, stärkere Lungen und weniger Kurzatmigkeit in der Engadiner Höhenlage,  und so weiter. Wen wundert’s. Peter Forsberg ist mit zwei Stanley Cup-Siegen, zwei Weltmeistertitel und zwei Goldenen bei Olympia das Siegen gewöhnt. 

Zu den Spielen: 

Freitag, 20.1.2023
Match 1 gegen „Der Videowürfel zittert“

Das Team “AYCANE” mit Evelina Raselli, Patrick Fischer, Thomas Rüfenacht und Daniel Giger musste nach einem 4:1 Rückstand (bei -18 °C) ganz schnell auftauen. Kaum hatten sich ihre Lungen an die Höhe gewöhnt, fanden die Vier ihren „Groove“ und gewannen das Match knapp, aber verdient.

Samstag, 21.1.2023
Match 2 gegen die "SCRJ Lakers"

Der Ruf eilte beiden Teams voraus. Das Team “AYCANE” hatte viel Gutes von den SCRJ Lakers gehört und gesehen - im wahrsten Sinne des Wortes, denn im Team fand sich z.B. der Hockey-TV-Experte und ehemalige NLA-Spieler Thomas Walser.  Aber auch umgekehrt wurde Respekt gezollt, denn Peter Forsberg stand zum ersten Mal auf dem Eis mit einer 24-minütigen Talentdemonstration: Seine Hände sind immer noch schneller als schnell und mit einer top Teamleistung konnten Fischi, Rüfy, Raselli und Forsberg das Match für sich entscheiden.

Match 3 gegen „World Rink Hockey“

Sportlich gab es für „World Rink Hockey“ gegen das Team “AYCANE” nichts zu holen, aber das Gruppenfoto am Ende des Spiels war äusserst international. „World Rink Hockey“ ist ein wild zusammengewürfelter Haufen an Hockeyfreunde, die einem Facebook-Aufruf von ihrem Captain folgten und aus aller Länder anreisten. Santiago, ihr C, ist beispielsweise Mexikaner, der in Japan lebt und nach einer 30-stündigen Anreise im Engadin seine Schlittschuhe anzog. 

Match 4 gegen die „Bad Santas“

Vor dem Puckdrop ging es zu wie bei einem NLA-Klassentreffen. Daniel Giger spielte mit René Furler in Fribourg und Rapperswil, Thomas Rüfenacht spielte mit Patrick von Gunten im Nationalteam und Mathieu Tschantré war noch bis in der Saison 19/20 Kapitän des EHC Biel. Die „Bad Santas“ und das Team “AYCANE” waren bis zu diesem Match ungeschlagen, aber nun musste ein Line-Up die Krone der Ungeschlagenen abgeben. Das Match war für die Zuschauer eine ODR-Sensation - Top-Pondhockey mit grossartiger Stimmung. “AYCANE” holte sich den Sieg, wobei es mehr um die Ehre als um den Einzug in das Finale ging. Den hatten sich beide schon vorab gesichert.

Sonntag, 22.1.2023,
Match 5 gegen „Ursprung Chloote“
Match 6 gegen "Mini Nr. 1"
Match 7 gegen "Krähenbach Kings"

Am Sonntag musste sich das Team “AYCANE” Spiel für Spiel steigern um im Raster aufzusteigen. Vor allem das Team „Mini Nr. 1“ mit drei Frauen und einem Bruder überraschte mit flinken Beinen, schnellen Händen und ausgefeilten Spielzügen.

Semifinale, Match 8 gegen PHC Göteborg

„Schluss mit lustig“ hiess es im Semifinale gegen “PHC Göteborg”. In einem torreichen Spiel lagen die Schweden immer in Führung und konnten dank ihrer smarten Spielweise den Finaleinzug feiern.

Spiel um Platz 3  gegen „Slow Motion“

Das „Happy End“ für Peter Forsberg, Thomas Rüfenacht, Daniel Giger und Nico Serena war der Sieg im kleinen Finale und der 3. Platz bei der Schweizer Pondhockeymeisterschaft.

Gratulation an das Siegerteam „Bago“, die ihren Titel verteidigen konnten, Chapeau an alle Teams, die bei Temperaturen weit unter Null das Stimmungsbarometer hoch hielten und ein grosses Dankeschön an die Organisation.

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